Was geschieht in Radebeul und Umgebung? Der BEOBACHTER informiert die Karl-May-Freunde und ethnografisch Interessierte aus Nah und Fern. Dies gilt u.a. sowohl für die orientalischen und asiatischen als auch vorzugsweise für die indianistischen Themenbereiche aufgrund der Indianersammlung in der »Villa Bärenfett«. Kurzum: DER BEOBACHTER AN DER ELBE berichtet vornehmlich über die Aktivitäten des Karl-May-Museums in der sächsischen Elbregion nebst der Karl-May-Szene in Hohenstein-Ernstthal.

Redaktions- und Korrekturteam
Ralf Harder, Thomas Grafenberg, René Wagner
Kerstin Harder, Harald Mischnick, Ekkehard Bartsch,
Frank Werder,
Dr. Eckehard Koch und Dr. Hermann Wohlgschaft
Der BEOBACHTER erscheint
zweimal im Jahr (ca. 50 Seiten, farbig, A4-Format)
Probeseiten im pdf-Format:
Beispiel 1 /
Beispiel 2
»Das Karl-May-Museum in Radebeul
ist eine der bekanntesten Dichter-Gedenkstätten in Deutschland. Es hat im Jahr
rund 80.000 Gäste, eine stattliche Zahl für ein Privatmuseum dieser Art. Viele
dieser Besucher verbindet mit dem Aufenthalt im Karl-May-Museum mehr als der
Wunsch, eine weitere touristische ›Sehenswürdigkeit‹ kennen zu lernen. Es steckt
bei ihnen eine tiefere Beziehung zu Karl May dahinter, die sich aus sehr
verschiedenen Motiven nähren kann: aus der Erinnerung an eine beglückende und
spannende Jugendlektüre, aber auch aus der Faszination, die die Wiederbegegnung
mit diesem Autor im Erwachsenenalter auslösen kann; aus dem Interesse am
dramatischen Lebensweg und an der Friedensethik des Autors; aus der Mitwirkung
oder der Anteilnahme an der Karl-May-Forschung, die sich zu einem blühenden
Seitenzweig der Literaturwissenschaft entwickelt hat, aber auch aus der Liebe
zur Indianistik oder einfach nur aus Freude an der Wildwest- und
Orient-Romantik, die die Welt dieses Schriftstellers umgibt.
Erst die Bündelung aller dieser
Faktoren bezeichnet den ganzen Karl May und seine Wirkung. Und den ganzen Karl
May soll man auch in diesem Magazin aus dem Karl-May-Museum wieder finden […].
Der Beobachter an der Elbe soll also kein rein wissenschaftliches
Publikationsorgan sein, wie es etwa die Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft
sind. Die Zeitschrift ist aber auch keine bloße ›Hausmitteilung‹, wie sie manche
Gedenkstätten herausgeben oder ein ›Fan-Journal‹. Sie hat von alledem etwas:
Wissenschaft und Information (aus Radebeul und aus der weiten Welt), Belehrung,
Unterhaltung, May-Folklore und buntes Allerlei auf den Spuren des Redakteurs
Karl May sollen eine reizvolle Mischung für jeden ergeben, der sich näher mit
Karl May beschäftigen will. […]
Wir danken dem Redaktionsteam,
also dem ›Chefredakteur‹ Ralf Harder und seinen Mitarbeitern Thomas Grafenberg,
Brigitte Krabbes, René Wagner sowie allen Autoren dieses Heftes und denen, die
auf andere Weise zu seinem Erscheinen beigetragen haben!
Professor Dr.
Dr. h. c. mult. Claus Roxin, Präsident des Kuratoriums der Karl-May-Stiftung«